Teilnahme am Pilotprojekt „Kompetenzorientierte Medienbildung im Fachunterricht“

Schulen fit für die Zukunft des digitalen Lehrens und Lernens zu machen, ist eine der zentralen Aufgaben guter Bildungspolitik. Damit die einzelnen Maßnahmen sowohl methodisch als auch didaktisch im Unterricht ankommen, benötigen sie neben pädagogischer Beratung und Fortbildungsmaßnahmen für Lehrkräfte insbesondere Unterstützung beim Aufbau einer zeitgemäßen IT-Ausstattung. Dieser Aufgabe kommt die Hessische Landesregierung in Kooperation mit dem Landkreis und der Stadt Fulda mit dem Pilotprojekt „Kompetenzorientierte Medienbildung im Fachunterricht“ noch besser nach.

 

 

 

Bewerbung und Auswahl als Pilotschule

 

 

 

Das Kollegium sowie die Schulkonferenz der Mittelpunktschule Hilders haben sich für die Bewerbung am Pilotprojekt „Kompetenzorientierte Medienbildung im Fachunterricht“ entschieden. Nach der Einreichung der Bewerbung hieß es zunächst Daumendrücken. Einige Wochen später wurde uns mitgeteilt, dass wir als Pilotschule ausgewählt wurden.

 

Das Pilotprojekt wurde von Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz, Landrat Bernd Woide und Fuldas Bürgermeister Dag Wehner am 28.10.2018 in der Hünfelder Konrad-Zuse-Schule vorgestellt.

 

„Das Projekt fördert den zielgerichteten Einsatz digitaler Medien im Unterricht, unterstützt die teilnehmenden Schulen bei der Weiterentwicklung ihres Medienbildungskonzepts und optimiert die kompetenzübergreifende Zusammenarbeit von Land und Schulträger an der Schnittstelle von Pädagogik und Technik“, betonte Kultusminister Lorz.

 

 

 

Bestandteil der „Bildungsverwaltung aus einer Hand“

 

Das Pilotprojekt ist ein Bestandteil der jüngst vorgestellten „Bildungsverwaltung aus einer Hand“, in der Land und Schulträger seit Kurzem kooperieren. Der Ausbau der IT-Infrastruktur folgt dabei der Prämisse, dass der Einsatz digitaler Medien dem pädagogischen Konzept der Schule dienen und die Kompetenzentwicklung der Schülerinnen und Schüler im Fachunterricht fördern muss.

 

Zur Umsetzung bilden die Schulen eine Koordinierungsgruppe unter Beteiligung eines Mitglieds der Schulleitung. Die teilnehmenden Lehrkräfte sollen am Ende der dreijährigen Projektlaufzeit digitale Medien zur Unterstützung des kompetenzorientierten Lernprozesses einsetzen. Dafür werden sie durch Fortbildungs- und Beratungsmaßnahmen der Lehrkräfteakademie, des Schulamts oder der regionalen Medienzentren qualifiziert. In enger Zusammenarbeit mit den Schulträgern wird außerdem die technische Ausstattung der Schulen vor dem Hintergrund der medienpädagogischen Konzepte evaluiert und weiterentwickelt. Das Projekt biete dadurch nicht nur die Möglichkeit, das Potenzial digitaler Medien für einen kompetenzorientierten Unterricht und die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler zu nutzen, sondern liefere auch Beispiellösungen bei einem möglichen landesweiten Ausbau, so Lorz.

 

Um möglichst viele Erkenntnisse über die jeweils spezifischen Anforderungen zu erlangen, berücksichtigt das Projekt mehrere Schulformen.

 

 

 

Folgende Schulen nehmen an der Pilotphase teil:

 

  • Johannes-Kepler-Schule Neuhof (Kooperative Gesamtschule)
  • Konrad-Zuse-Schule Hünfeld (Berufliche Schule)
  • Mittelpunktschule „Hohe Rhön“ Hilders (G/H/R)
  • Rabanus-Maurus-Schule Fulda (Gymnasium)
  • Wigbertschule Hünfeld (Gymnasium)
  • Pestalozzischule Fulda (Förderschule mit den Schwerpunkten geistige Entwicklung und körperliche und motorische Entwicklung).

 

 

 

Abschließend hielt der Minister fest: „Eine zeitgemäße Bildung erfordert, junge Menschen auf ein erfolgreiches Leben in einer digitalen Welt vorzubereiten. Schule muss sie dafür mit den erforderlichen Kompetenzen ausstatten und den sicheren Umgang mit digitalen Medien fördern. Genau das gelingt uns mit dem neuen Pilotprojekt. […]“

 

 

 

 

 

23.10.2018

 

Kultusminister Lorz stellt Pilotprojekt „Kompetenzorientierte Medienbildung im Fachunterricht“ mit Landkreis und Stadt Fulda vor

 


 

von l.n.r.: Amtsleiter Staatliches Schulamt Fulda Stephan Schmitt, Bürgermeister der Stadt Fulda Dag Wehner, Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz, Landrat Bernd Woide
© HKM

 

 

 

 

 

Weiterentwicklung des schuleigenen Medienkonzeptes und der medialen Ausstattung

 

Im Rahmen des Pilotprojektes beschäftigte sich eine Arbeitsgruppe von Lehrerinnen und Lehrern der MPS mit der Weiterentwicklung des schuleigenen Medienkonzeptes, welches dann mit den zuständigen Projektkoordinatoren, der IT und dem Gebäudemanagement des Landkreises besprochen wurde. Ziele für die zukünftige unterrichtliche Arbeit mithilfe von Medien sind formuliert und der dafür notwendige Ausbau der IT-Infrastruktur an der MPS hat begonnen. In diesem Zusammenhang möchte sich bereits jetzt die Schulgemeinde der MPS bei den zuständigen Fachdiensten des Landkreises unter Leitung von Frau Doran, des Gebäudemanagements unter Leitung von Herrn Kemmler und der IT unter Leitung von Herrn Limpert für die Zusammenarbeit bedanken.

 

Seit März 2019 verfügt die MPS über einen Breitbandanschluss von 200 Mbit/s. Herrn Erb als Breitbandbeauftragten danken wir für seine Unterstützung.

 

 

 

Ziele für die Zukunft

 

Weitere Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen im Rahmen des Pilotprojektes sind in Planung und werden zeitnah umgesetzt werden:

 

-        Umbau und Erweiterung des „alten“ PC-Raums

 

-        Erweiterung der PC-Arbeitsplätze in der Mediathek

 

-        Einrichtung des W-Lans in einigen Schulbereichen

 

-        Ausstattung der Klassenräume in Gebäude A & B mit einem Lehrer-PC, Beamer, Leinwand und Lautsprechern sowie Digitalkameras

 

-        Digitalkameras für die Klassenräume in den Gebäuden E & F

 

-        Ausbau der Medienausstattung in den AL-Fachräumen

 

-        Anschaffung von mobilen Endgeräten für die Nutzung von Schulprojekten

 

 

 

 

 

Susan Schnürpel